Demenz

Demenz ist ein allgemeiner Begriff für kognitiven Leistungsabbau bei älteren Menschen, der einhergeht mit dem Verlust körperlicher Fähigkeiten im Zeitverlauf. Dabei werden zwei Formen der dementiellen Erkrankung unterschieden. Primären Demenzerkrankungen sind zu einen die vaskuläre Demenz und zum anderen die Demenz Typ Alzheimer.

Vaskuläre Demenz wird durch mehrere kleine Multiinfarkte im Gehirn verursacht. Hierbei spricht man auch von Multiinfarktdemenz. Dabei wird das Gehirn aufgrund mangelnder Durchblutung nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Dies führt dazu dass Nervenzellen im Gehirn absterben, was zu kognitiven Einschränkungen führt.

Die Demenz Typ Alzheimer beschreibt die Entscheidung von Eiweißablagerungen zwischen den Nervenzellen, wo dadurch ein Absterben der Nervenzellen verursacht wird. Beide Demenzformen haben bis auf kleinere Unterschiede in Symptomverläufen ein nahezu charakteristischen Verlauf. Beide führen nach ca. 7–9 Jahren zum Tod, da der Körper nicht mehr in der Lage ist, seine autonomen Prozesse durchzuführen.

Sekundäre Demenzen sind alle Demenzformen, die durch andere Erkrankungen entstehen. Bei der Parkinsonerkrankung spricht man z.B. von einem dementiellen Syndrom. Hierbei wir die dementielle Veränderung beschrieben, die durch die Parkinson – Erkrankung ausgelöst wird. Weitere sekundäre Demenzen können auch bei Schilddrüsenerkrankungen wie auch bei Tumoren im Gehirn auftreten. Dabei sind Prozesse soweit beeinflusst, dass auch kognitive Fähigkeiten nicht mehr richtig umgesetzt werden. Hierbei sind aber die dementiellen Veränderungen mit der Behandlung der primären Erkrankungen gut heilbar und in den Griff zu bekommen.

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